NACHHALTIGKEIT HEISST FÜR UNS

Lorenz Nachhaltigkeitsbericht 2020
Lorenz Nachhaltigkeitsbericht 2020
Lorenz Nachhaltigkeitsbericht 2020
Der erste Lorenz Nachhaltigkeitsbericht ist online!

Eigentlich haben wir nur eines im Sinn: DIE LEBENSFREUDE. Denn Menschen brauchen Lebensfreude. Und Snacken ist Teil davon. Unser Glaube daran bedeutet für uns aber gleichzeitig, VERANTWORTUNG zu übernehmen. 

Wir sind entschlossen, bei den ökologischen und sozialen Auswirkungen unseres Tuns immer besser zu werden. Damit es auch in der Zukunft unbeschwerte Lebensfreude geben wird.

Mehr über unser Engagement, was wir bereits erreicht haben und welche Ziele wir uns setzen, haben wir in unserem ersten Bericht festgehalten. 

Neugierig?

Weniger Plastik, mehr Recycling: Unsere Verpackungen

Damit unsere Snacks frisch auf deinem Tisch landen, brauchen sie clevere Verpackungen. Aber wie macht man das, wenn man dabei gleichzeitig die Ressourcen schonen will? Mit dieser Frage beschäftigen sich unsere Verpackungsspezialist*innen Tag für Tag. Ziel ist es, so wenig Plastik wie möglich zu verwenden und nachhaltig mit den Ressourcen umzugehen. Bereits jetzt wiegt eine leere Chipstüte nur noch wenige Gramm.

Und wir arbeiten weiter daran, Verpackungsmüll zu reduzieren, und das was sein muss, wiederverwertbar zu machen. Die meisten unserer Verpackungen sind bereits recyclebar. Trotzdem, es gibt noch viel zu tun.

Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Lorenz: Mehr Recycling, weniger Plastik
Hello again. Recycled & FSC MIX für mehr ökologische Verantwortung

Unsere neuen ungebleichten, braunen Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt – und sehen trotzdem gut aus. Die Kartons, die wir einsetzen, sind FSC® Mix (FSC-C133957) zertifiziert und bestehen zu einem Großteil aus Recyclingmaterial. FSC® steht für Forest Stewardship Council®. Dahinter steht eine Organisation, die international gültige Umwelt- und Sozialstandards für nachhaltige Waldwirtschaft setzt.

Das Produktkennzeichen FSC Mix besagt, dass holzbasiertes Material aus FSC®-zertifizierten Wäldern, Recyclingmaterial sowie Material aus kontrollierten Quellen zum Einsatz kommt. Übrigens sind auch unsere Standorte in Deutschland, Polen und Österreich nach dem FSC® Standard für vorbildliche Waldwirtschaft zertifiziert.

Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt
Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt
Ungebleichte Kartonagen schonen Ressourcen und die Umwelt

Transparent & Einfach Gut

Nutri-Score bei Lorenz

Nutri-Score - bald auf all unseren Marken für mehr Transparenz

Logo Oft Länger Gut

Gegen Lebensmittelverschwendung: Unsere Produkte sind Oft Länger Gut!

Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten
Langfristige Partnerschaften mit unseren Landwirten

Wir setzen auf langfristige Partnerschaften mit unseren Lieferant*innen, die unsere Werte teilen. Im Kartoffelanbau arbeiten über 300 Landwirt*innen teils seit über 50 Jahren im kontrollierten Vertragsanbau mit uns zusammen. Strenge Vorgaben garantieren nachprüfbare Anbaumethoden zum Schutz der Umwelt und der Verbrauchersicherheit – also deiner. Der Einsatz von gentechnisch veränderten Pflanzen ist grundsätzlich ausgeschlossen. Dieser „kontrollierte Vertragsanbau“ liefert uns hochwertige Kartoffeln und ermöglicht nachhaltiges Wirtschaften für eine intakte Umwelt. Kurze Transportwege tragen zusätzlich zur Schonung von Ressourcen bei.

Kartoffeln sind das eine, aber natürlich nicht alles. Auch beim Weizen- und Erdnussanbau und deren Verarbeitung setzen wir auf Nachhaltigkeit und Kontinuität.

Weizen: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Seit über 15 Jahren arbeiten wir mit Familienbetrieb im Anbau und Mühlen mit langer Tradition im Mahlen von Weizen und anderen Getreiden.

Erdnüsse: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Auch mit Erdnuss-Landwirt*innen und verarbeitenden Betrieben verbindet uns eine enge Partnerschaft seit mehr als 15 Jahren.

Cashews: Lorenz Partnerschaft mit Landwirt*innen

Und wir setzen auf eine enge Zusammenarbeit mit unserem lokalen Cashew-Verarbeiter – für eine nachhaltige Beschaffung & faire Arbeitsbedingungen in Mosambik.

Langfristige Partnerschaft Bauer Troppmann
Langfristige Partnerschaft Bauer Troppmann
Langfristige Partnerschaft Bauer Troppmann
"Wir und Lorenz bedeutet beste Kartoffelchips"

"Schon irgendwie schön, wenn man abends in eine Chipstüte greift, deren Kartoffeln man selbst geerntet hat." Tobias Troppmann ist einer unserer zuverlässigen Vertragslandwirte, mit denen wir im Familienunternehmen Lorenz schon seit über 50 Jahren zusammenarbeiten. "Wir sind einfach ein super funktionierendes Team. Unser Know-How beim Kartoffelanbau und das von Lorenz in der Chips-Produktion. Das garantiert allen da draußen beste Kartoffelchips."

Klimaschutz bei Lorenz:
Ressourcen schonen, Treibhausgasemissionen reduzieren

Wir sind uns bewusst, dass wir als produzierendes Unternehmen CO2-Emissionen verursachen. Gerade deshalb ist uns der nachhaltige Umgang mit Energie besonders wichtig. 2019 haben wir unseren CO2-Fußabdruck erstmals nach dem Standard des Greenhouse Gas Protocol (GHG Protocol) ermittelt, um genau zu wissen, wo wir stehen und was wir tun können, um uns zu verbessern. 

Denn eins steht fest: Wir wollen unseren Teil beitragen, die Erderwärmung auf 1,5 Grad Celsius zu begrenzen. Bis 2045 wollen wir die Netto-Null entlang unserer Wertschöpfungskette erreichen. Für uns hat die Vermeidung und Reduktion von Emissionen Priorität. Wir wollen die Emissionen, die direkt durch uns verursacht werden (Scope 1) und die Emissionen, die durch unsere bezogene Energie entstehen (Scope 2) bis 2030 um 50 Prozent reduzieren im Vergleich zu 2019. Die verbleibenden 50 Prozent wollen wir über hochwertige Klimaschutzprojekte bis 2030 ausgleichen und arbeiten weiter an deren Reduktion. 

Und wie wollen wir das erreichen?

1. Wir sparen Energie: Den Großteil unseres eigenen Energiebedarfs decken wir mit Erdgas. Das können wir noch nicht ersetzen, aber reduzieren. Wir optimieren fortlaufend unsere Prozesse und stellen z.B. auf LED-Beleuchtung um, nutzen Wärmerückgewinnungssysteme und energieeffiziente Maschinen.

2. Wir nutzen Strom aus erneuerbaren Energien: Der Großteil des bezogenen Stroms für unsere Standorte stammt bereits aus Wind- & Wasserkraft. Bis 2023 wird der Stromverbrauch aller eigenen Standorte gruppenweit über Strom aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. 

3. Wir produzieren einen Teil unseres Energiebedarfs selbst: zum Beispiel in Hankensbüttel über eine 2021 installierte Photovoltaikanlage. In unseren Werken in Kreba und Neunburg verfügen wir über ein eigenes Blockheizkraftwerk. 

4. Wir schonen Ressourcen: An den Standorten Neunburg und Stanowice verfügen wir über eine eigene Biogasanlage und Kläranlage, in denen wir Abfälle wie Kartoffelschalen weiterverwerten.

Mehr Informationen findest du in unserem Nachhaltigkeitsbericht.

UN Global Compact
UN Global Compact
UN Global Compact
Lorenz unterzeichnet UN Global Compact
Gemeinsam für eine nachhaltige Weltwirtschaft

Verantwortungsbewusst handeln, um die globale Wirtschaft sozialer und ökologischer zu gestalten – dafür steht der UN Global Compact der Vereinten Nationen. Seit Dezember 2020 sind wir Teilnehmer der weltweit größten Initiative für verantwortungsvolle Unternehmensführung. Wir sind uns bewusst, dass sich die globalen Herausforderungen nur gemeinsam lösen lassen. Daher wollen wir gemeinsam mit 15.000 Unternehmen und Organisationen aus 160 Ländern an der Vision einer nachhaltigen Weltwirtschaft arbeiten, die allen Menschen, Gemeinschaften und Märkten zugute kommt. 

Grundlage des UN Global Compact sind 10 universelle Prinzipien zu Menschenrechten, Arbeitsnormen, Umweltbewusstsein und Korruptionsprävention sowie darauf aufbauend 17 Ziele für eine nachhaltige Entwicklung.

Für uns als Unternehmen heißt das, dass wir unsere Aktivitäten und Strategien konsequent an diesen Zielen ausrichten. So finden sich die 10 Prinzipien zum Beispiel in unserem Code of Conduct wieder, zu dem jeder Mitarbeiter geschult wird. Wir arbeiten an nachhaltigen Lieferketten und fairen Arbeitsbedingungen und daran, weniger Plastik und mehr Recycling bei unseren Verpackungen zu erzielen. 

Und das ist noch längst nicht alles. Auch zukünftig wollen wir Veränderungsprozesse anstoßen, Ideen mit anderen Teilnehmern teilen und konkrete Lösungsansätze entwickeln, um die globale Vision des UN Global Compact zu verwirklichen.

Nachhaltige Lieferketten und faire Arbeitsbedingungen im Lieferverkehr

In unserem Engagement für Mensch und Umwelt sind wir nicht allein. Gemeinsam mit verschiedenen Initiativen setzen wir uns für eine nachhaltige Lieferkette ein. Hier wie dort. Für faire Arbeitsbedingungen bei den LKW-Fahrer*innen bei uns auf der Straße ebenso wie in den Nuss-verarbeitenden Betrieben in Mosambik und anderswo.

Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) und Sustainable Nut Initiative (SNI)

Bei der Initiative für nachhaltige Agrarlieferketten (INA) haben sich Akteure aus Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik zusammengeschlossen. Auch wir sind mit dabei. Gemeinsam wollen wir mehr Nachhaltigkeit in globalen Agrarlieferketten erreichen und die Lebensbedingungen von Kleinbäuer*innen verbessern.
Stichwort nachhaltiger Anbau und Verarbeitung von Nüssen: Seit 2015 setzt sich die Sustainable Nut Initiative (SNI) erfolgreich für höhere Standards in der Nusslieferkette ein. 2020 sind wir der Initiative beigetreten.

Cashew Development Fund
Cashew Development Fund
Cashew Development Fund
Hochwertige Cashews mit Entwicklung:
Der Cashew Development Fund

Qualitativ hochwertige Cashews sichern und gleichzeitig soziale Verantwortung übernehmen – das gelingt uns zusammen mit dem Cashew Development Fund. Indem wir mit Kleinbetrieben direkt in Afrika zusammenarbeiten und ihnen die Möglichkeit geben, ihre Erzeugnisse zu verkaufen.

Gemeinsam in einer Entwicklungspartnerschaft mit der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und dem norwegischen Familienunternehmen BRYNILD unterstützen wir die Entwicklung des Cashews-Sektors in Mosambik im Projekt "Mozambican Cashew Nut Development Alliance".

Das bedeutet konkret: gestiegene Erträge und Einkommen für Landwirt*innen und Verarbeiter*innen dank verbesserter Inputs und  Organisations- und Kompetenzentwicklung entlang der Wertschöpfungskette. Die Aktivitäten vor Ort umfassen unter anderem die Gründung von Baumschulen in den Regionen Nampula und Zambezia – 2018 bis 2020 wurden dort 170.000 Bäume gepflanzt – sowie die Schulung von Farmer*innen im Bereich guter agrarwirtschaftlicher Praktiken. Neben den Kleinbäuer*innen, die unsere Cashews anbauen, unterstützen wir auch die weiterverarbeitenden Betriebe, von denen wir die Cashews kaufen. So haben wir uns an der Finanzierung einer Kinderkrippe vor Ort beteiligt, um die Angestellten und ihre Familien zu unterstützen.

Die von der GIZ umgesetzten Maßnahmen sind übrigens Teil des ProEcon-PROMOVE Agribiz Vorhabens, welches vom Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und der Europäischen Union (EU) finanziert wird.

Fair Truck

Der Name ist Programm: Mit dem FairTruck-Siegel verpflichten wir uns zu einem fairen Umgang mit unseren Berufskraftfahrer*innen. Denn für uns sind täglich viele Fahrer*innen unterwegs. Aber nicht nur das. Die Logistik Initiative Hamburg als Initiatorin des FairTruck Siegels setzt sich für verbesserte Arbeitsbedingungen ein und gibt Fahrer*innen die Möglichkeit, auf konkrete Missstände anonym hinzuweisen. Für uns als Familienunternehmen bietet FairTruck damit die große Chance, schneller auf die Bedürfnisse der Fahrer*innen reagieren zu können.

Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Code of Conduct: Lorenz Verhaltenskodex
Unser Wort gilt
Der Verhaltenskodex (Code of Conduct) bei Lorenz

Mit unserem Code of Conduct verpflichten wir uns bei Lorenz zu ethisch, rechtlich und wirtschaftlich einwandfreiem Verhalten. Unsere Grundsätze sind international gültig. Sie folgen UN-Konventionen und den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO).

Von unseren Lieferanten und Dienstleistern erwarten wir, dass sie nach vergleichbaren Leitlinien handeln. Dazu haben wir unseren Code of Conduct für Geschäftspartner*innen entwickelt, der Prinzipien zu Business Ethics, Menschenrechten, Arbeitsstandards und Umwelt definiert. Auch diesen führen wir nun international ein.

Unternehmensethik und Menschenrechte
Audits nach dem SMETA-4-Säulen-Konzept

Wir wollen unsere ethische und soziale Verantwortung auch regelmäßig durch externe Audits überprüfen lassen und uns hier kontinuierlich weiterentwickeln.

Das Sedex Members Ethical Trade Audit (SMETA) ist das in der Wirtschaft am häufigsten genutzte Prüfungsverfahren für nachhaltiges und ethisches Verhalten. Unsere Werke in Hankensbüttel, Neunburg vorm Wald und Stanowice haben in den Jahren 2019 und 2020 Audits nach dem SMETA 4-Säulen Konzept für die Bereiche Gesundheit und Sicherheit, Arbeitsstandards, Umwelt und Wirtschaftsethik erfolgreich durchlaufen. In den nächsten Jahren sollen Audits für unsere weiteren Standorte folgen.